Krankheiten
Willkommen
Verbreitungsgebiet
Haltung & Pflege
Krankheiten
Nachzuchten
Bildergalerie
Bauanleitung
Literatur
Links
FAQ
Glossar
Haftung
Impressum



Mein Shop



   Banner_100x100_animated.gif

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Besucherzähler kostenlos
Besucher haben sich
meine Homepage angesehen!

 

 

 
   

 

Stand: 31.12.08

 

 

Wie bei allen anderen Tieren sollte man sich bei der Anschaffung eines Pantherchamäleons auch im Klaren sein, dass das Tier erkranken kann und ein fachkundiger reptilienerfahrener Tierarzt schnellstmöglich konsultiert werden muss. Selbstbehandlungen schaden eher nur dem Tier und führen oftmals zum sicheren Tod!

Doch woran erkennt man aufgetretene Krankheiten? Durch atypisches Verhalten des Tieres bzw. Veränderungen am Tier. Hierzu zählen Futterverweigerungen, Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Veränderung der Normalfärbung, eingefallene Schwanzwurzel, eingefallene Augen, Hautveränderungen, Schleimbildung, atypisches Aussehen des Kots.....

Geschlossene Augen am Tag sind ebenfalls ein deutliches Anzeichen für eine Erkrankung des Tieres.

Und was sind die Ursachen für Erkrankungen? Die Hauptursache liegt in der Haltung unter falschen Bedingungen. Ebenso können angeborene Organschäden zu Erkrankungen führen.

Rachitis: Diese Krankheit zählt zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten, betrifft bedingt durch das schnelle Wachstum vor allem junge Tiere und wird durch nicht ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D hervorgerufen. Es kommt zu  weichen, deformierten und auch oft gebrochenen Knochen. Eine Verbesserung des Zustandes ist nur durch Optimierung der Versorgung zu erzielen. Deformierte Gliedmaßen sind nicht reparabel.

Gicht:  Die Hauptursachen der Gicht sind vor allem eine zu reichliche Fütterung, in Verbindung mit einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr bzw. einer zu trockenen Haltung. Damit  fallen vermehrt die Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels an und setzen sich in Form von Harnsäurekristallen in Gewebe und inneren Organen (Niere, Lunge Leber, Herz) ab.  Ablagerung der Harnsäurekristalle in oder um die Gelenke lassen diese geschwollen aussehen und beeinträchtigen das Chamäleon in seiner Mobilität.  

                    Tier mit Gicht

Eine frühe Vorschädigung der Nieren durch eine suboptimale Haltung kurz nach dem Schlupf kann auch bei  junge Chamäleons schon frühzeitig zur Gicht führen.
Wird die Erkrankung früh genug vom Tierarzt erkannt, so kann sie gestoppt werden (Allopurinol -Therapie).

Legenot: Hauptursache von Legenot ist die Nichtbereitstellung von geeigneten Eiablagestellen. Es erfolgt ein unkontrolliertes und zum Teil unvollständiges Herauspressen der Eier aus der Kloake und deren Fallenlassen. Weiterhin spielt ebenfalls eine Unterversorgung mit Mineralien eine große Rolle. Deshalb sollte unbedingt auf eine ausgewogene Ernährung und Bereitstellung von Eiablagestellen geachtet werden.

Häutungsschwierigkeiten: Chamäleons häuten sich ihr ganzes Leben lang. Die Dauer und die Abstände nehmen mit dem Alter zu wobei Jungtiere innerhalb eines Tage ihre Haut abgesteift haben. Ältere Tiere häuten sich partiell und benötigen mehrere Tage. Verbliebene Haut an den Gliedmaßen und am Schwanz können zum Einschnüren und Absterben dieser führen. Vorsichtiges Entfernen der Haut nach Befeuchtung führt oftmals zum Erfolg. Auf ausgewogene Luftfeuchtigkeit ist zu achten.

Hautverletzungen: Bedingt durch äußere Einwirkungen treten Hautverletzungen auf. Speziell bei der Verpaarung können paarungsunwillige Weibchen  den Männchen durch Bisse zusetzen. Diese Verheilen in der Regel ohne Probleme, sollten aber beobachtet und gegebenenfalls durch einen Tierarzt behandelt werden. Zunehmend treten auch Hautverbrennungen durch unsachgemäße Montage der Strahler im Terrarium auf. Das Erscheinungsbild reicht von Schwarzfärbung, Bläschenbildung an betroffenen Hautstellen und offenen Wunden.

Dehydrierung: Bedingt durch mangelnde Luftfeuchtigkeit und Trinkmöglichkeiten kommt es zu eingefallenen Augen, Flanken und Schwanz verbunden mit Schwäche und Futterverweigerung. Organversagen oder Kreislaufkollaps kann zum Tod des Tieres führen.

Maulfäule: Befall der Kiefer und des Mund- und Rachenraumes mit Bakterien. Es kommt zu Schleim und Eiterbildung in den Mundwinkeln und im Mundbereich. Ursache sind Bissverletzungen von Futtertieren oder unsachgemäße Zwangsfütterung. 

Parasiten: für ausführliche Informationen einfach HIER klicken.

 

Ansonsten sind HIER noch einige Krankheitsbilder hinterlegt (Japanischkenntnisse sind von Vorteil).

Willkommen Verbreitungsgebiet Haltung & Pflege Krankheiten Nachzuchten Bildergalerie Bauanleitung Literatur Links FAQ Glossar Haftung Impressum

Copyright © 2005 by Volker Otte

Alle Grafiken oder Bestandteile der Homepage dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung verwendet werden.