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Stand: 28.12.08

 

 

                           

Nach der Eiablage werden diese schnellstmöglich aus dem Terrarium genommen. Bei der Entnahme der Eier sollte äußerst vorsichtig vorgegangen und eine Veränderung der Lage (Drehen) vermieden werden. Die Eier werden in ein mäßig bis gut feuchtes Substrat, in eine bis zur Hälfte gefüllten, klarsichtigen und dicht schließenden Plastikdose überführt, in der sie etwa zur Hälfte bis zu zwei Dritteln eingegraben werden. Als Brutsubstrat eignet sich Vermiculite und Perlite.

Nach Bestückung der Plastedosen werden diese in einen Inkubator gelegt. Die Eier werden anfangs bei 21 °C steigernd bis ca. 25-26 °C gezeitigt. Besonders wichtig ist die regelmäßige Überprüfung der Feuchtigkeit des Substrates und des Zustandes der Eier. Für die Inkubation der Pardaliseier wird ein Wasserpotential (lt. Köhler) zwischen -200 kPa und -600 kPa benötigt. Um dies zu erreichen, wird mittleres Vermiculite (1 Liter entspricht 98gr) mit 125 ml Wasser vermischt. Dies entspricht dann einem Wasserpotential von etwa -400 kPa. Schimmel auf den Eiern bzw. eingefallene Eier bedeuten, dass diese unbefruchtet bzw. abgestorben sind und entfernt werden müssen.

Nun heißt es sich in Geduld üben.
Je nach Temperaturmanagement schlüpfen die Jungtiere nach etwa 160 bis 360 Tagen .

   

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